Auf zum eigenen Hochbeet!

Inhaltsverzeichnis von hochbeet-selber-bauen.com

Was ist überhaupt ein Hochbeet?

Wenn Sie Gartenbesitzer sind, haben Sie vermutlich auch kleine oder größere Beete, wo Blumen, Obst und Gemüse sprießen. In den meisten Oasen im Grünen sind in den letzten Jahren auch immer mehr Hochbeete zu finden. Dabei handelt es sich um ein Beet, das nicht ebenerdig, sondern auf einem höheren Niveau angelegt ist. Dazu benötigt man natürlich Hilfsmittel wie einen Rahmen, damit das Erdreich auch über Jahre hinweg an der vorgesehenen Stelle bleibt. Es gibt unzählige Varianten für Hochbeete zum Kauf oder zum selbst zusammenbauen.

Aus welchen Teilen besteht ein Hochbeet?

Ein Hochbeet ist im Grunde genommen ein ausgeklügeltes kleines Ökosystem. Dabei müssen auf relativ kleinem Raum ideale Bedingungen für das Gedeihen der Pflanzen geschaffen werden. Ein Hochbeet besteht aus mehreren Bauteilen, darunter:

  • einem Rahmen (aus verschiedenen Materialien möglich)
  • einem sickerfähigen Boden
  • Abfluss
  • mehreren Erdschichten: Baumschnitt, Humus, Torf etc.

Wenn Sie sich für ein Hochbeet entscheiden, graben Sie dieses nicht wie andere Beete am Boden um. Während der gesamten Wachstumsperiode und Erntezeit sind am Hochbeet deutlich weniger Arbeiten durchzuführen als bei traditionellen Beeten. Es kommt zu weniger Unkrautbefall, daher können Sie sich das lästige Zupfen der unerwünschten Pflanzen sparen. Ein wichtiger Entscheidungspunkt ist die Höhe, in der Sie das Hochbeet aufbauen wollen. In der Regel richtet sich die Höhe nach Ihrer individuellen Größe. Die meisten Gartenbesitzer entscheiden sich für ein Beet in 80 bis 100 Zentimeter Höhe. Diese Modelle können Sie gut im Stehen pflegen und gießen. Außerdem gibt es niedrigere Modelle, die Sie im Sitzen bepflanzen können. Eine geringere Höhe von nur 40 Zentimeter ist auch für Familien ideal. Kinder lieben es, bei der Gartenarbeit zu helfen und in einem Hochbeet können die Kleinen selbst Hand anlegen.

Hochbeet für den Balkon und Bauarten

Selbst wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie von den Vorteilen eines Hochbeets profitieren. Die kleineren Modelle passen nämlich auf jeden Balkon oder eine Terrasse. So können Sie auch in einer Wohnung mitten in der Stadt Gemüse oder köstliche Früchte wie frische Erdbeeren ernten. Für welches der zahlreichen Modelle Sie sich entscheiden, hängt vom Budget und dem individuellen Platzangebot ab. Wenn Sie genaue Vorstellungen von einem Hochbeet haben und eine ganz spezielle Form bevorzugen, bauen Sie Ihr Hochbeet am besten selbst. Dafür ist allerdings handwerkliches Geschick erforderlich. Auch der Standort spielt eine entscheidende Rolle dafür, ob Sie in Ihrem Hochbeet reichlich ernten werden. Außerdem sollten Sie beachten, dass sich nicht alle Pflanzen untereinander „vertragen“. Manche Gemüsesorten sollte man besser nicht zusammen in ein Beet setzen. Generell werden Sie mit einem Hochbeet jedoch mehr Ertrag einfahren als wenn Sie Ihre Obst- und Gemüsepflanzen ebenerdig setzen. Wenn Sie die wichtigsten Tipps und Tricks kennen, die in diesem Artikel vorgestellt werden, haben Sie garantiert lange Freude mit Ihrem Hochbeet.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Hochbeet?

Wenn Sie einen Spaziergang durch Ihre Siedlung machen, werden Sie in immer mehr Gärten ein Hochbeet entdecken. Die Gründe dafür liegen in den vielen Vorteilen, die das Bewirtschaften auf höhergelegenen Beeten mit sich bringen. Hochbeete sind für Menschen jeden Alters ideal, vor allem Gärtner mit Rückenproblemen profitieren davon. Um im Hochbeet Pflanzen zu setzen, zu gießen und zu ernten, müssen Sie sich nicht bücken, sondern arbeiten in angenehmer Höhe. Außerdem treiben sich in Ihrem Hochbeet deutlich weniger Schnecken und Schädlinge herum als am Boden. Probleme kann es mit dem Hochbeet geben, wenn Sie über längere Zeit im Urlaub sind und nicht zum Gießen kommen.

Pflanzentopf für Ihr Hochbeet

Welche Vorteile bieten Hochbeete?

Sie haben sich schon öfter gefragt, warum im Hochbeet die Pflanzen besser sprießen als bei traditionellen Beeten? Die Gründe dafür liegen im speziellen Aufbau. Ganz unten tragen Sie nämlich eine Schicht von Gartenabfällen auf, darauf kommt nährstoffreicher Humus. Beim Verrotten der Schichten entsteht Wärme, die für besseres Wachstum sorgt. Hier noch weitere Vorteile im Überblick:

  • kaum Schneckenbefall
  • Sie arbeiten bequem im Stehen oder Sitzen
  • weniger Rückenprobleme
  • Verwendung hochwertiger Erde sorgt für mehr Ertrag
  • Pflanzen wachsen schneller

Da Sie ganz unten im Hochbeet Baumschnitt und Kompost verwenden, nutzen Sie im Hochbeet Ihre Gartenabfälle sinnvoll. Durch die natürliche Erwärmung im Hochbeet können Sie auch im Spätherbst noch Gemüse ernten. Zu dieser Zeit wächst in einem Beet am Boden schon lange nichts mehr. Genauso können Sie im Frühjahr schon früher mit der Aussaat und Bepflanzung beginnen, weil der Boden früher auftaut.

Gibt es auch Nachteile?

Obwohl Pflanzen im Hochbeet besser und schneller wachsen, gibt es bei dieser Form der Kultivierung auch Nachteile. Einer davon ist, dass Sie wirklich regelmäßig gießen müssen. Die Temperatur im Hochbeet ist deutlich höher als in einem traditionellen Beet. Kommt noch direkte Sonneneinstrahlung dazu, trocknet das Erdreich mitunter stark aus. Im Hochsommer bei besonders heißen Temperaturen kann es sogar notwendig sein, zweimal pro Tag zu gießen. Wenn Sie über eine längere Zeit in den Urlaub fahren, müssen Sie also unbedingt jemanden beauftragen, der sich um Ihr Hochbeet kümmert. Außerdem ist der Preis nicht außer Acht zu lassen. Sie sollten wissen, dass es bei den verschiedenen Modellen große Qualitätsunterschiede gibt. Wenn Sie sich für ein besonders günstiges entscheiden, kann es früh zu Schäden kommen. Hochwertige Hochbeete sind zwar vom Preis her etwas teurer, dafür halten sie auch ohne viel Wartung bis zu zehn Jahren. Wenn Sie sich dafür entscheiden, das Hochbeet selbst zusammenzubauen, ist einiges Geschick und Werkzeug notwendig. Unterschätzen Sie den zeitlichen Aufwand nicht. Ein Hochbeet besteht nämlich aus weit mehr als nur einigen schnell zusammengenagelten Brettern. Nur mit einem ausgeklügelten Aufbau sind einen lange Haltbarkeit und ein guter Ertrag garantiert.

Warum ein Hochbeet selber bauen?

Wenn Sie einen Blick in einen Gartenmarkt oder in die zahlreichen Onlineshops werfen, werden Sie von der Fülle an Hochbeeten überrascht sein. Wenn es so viele unterschiedliche Modelle zu kaufen gibt, warum machen sich viele Gartenbesitzer die Arbeit, selbst ein Hochbeet zu bauen? Ein Grund dafür ist, dass Sie beim Eigenbau genau auf die Abmessungen Ihres Gartens Rücksicht nehmen können. Sie haben sicher eine genaue Vorstellung davon, wo Sie Ihr Hochbeet aufbauen möchten. Wenn Sie es selbst zusammenbauen und planen, haben Sie ein Unikat im Garten stehen und können die Größe an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

Ein Hochbeet planen – die ersten Schritte

Wie bei einem neuen Einrichtungsgegenstand in Ihren eigenen vier Wänden müssen Sie auch bei der Planung Ihres Hochbeets zuerst das Platzangebot prüfen. Messen Sie genau aus, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben. Dabei ist unter anderem auch auf die Ausrichtung zu achten. Bauen Sie Ihr Hochbeet nicht unbedingt an der Nordseite auf, wo es kaum Sonne gibt. Obwohl die meisten Modelle, die Sie im Handel finden, aus Holz gefertigt sind, stehen viel mehr Materialien zur Auswahl:

  • Holz
  • Metall
  • Kunststoff
  • Stein
  • Kombinationen aus unterschiedlichen Materialien

Sie können Ihr Hochbeet ganz individuell planen und auch die Form variieren. Es muss nicht immer das klassische rechteckige Hochbeet sein. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Quadratische, runde oder L-förmige Hochbeete sehen ebenfalls toll aus und punkten mit der einfachen Bewirtschaftung. Wenn Sie kreativ sind, bauen Sie sich ein ausgefallenes Hochbeet, das garantiert zum Hingucker in der ganzen Nachbarschaft wird.

Ist der Eigenbau günstiger?

Die Frage, ob Sie Geld sparen, wenn Sie Ihr Hochbeet selbst zusammenbauen, ist nicht so leicht zu beantworten. Es kommt ganz darauf an, ob Sie bereits Baumaterial zu Hause haben, das Sie für Ihr Hochbeet verwenden können. Geschickte Bastler stellen zum Beispiel aus alten Paletten Hochbeete her. Genauso gut können Sie auch alte Betonringe oder Reste von Ziegeln für den Bau Ihres Hochbeets verwenden. Auch in einer alten Regentonne gedeihen Pflanzen. Seien Sie kreativ und machen Sie zu Hause eine Bestandsaufnahme von Teilen, die Sie wiederverwenden können. Das sogenannte Upcycling liegt voll im Trend. Dabei werden scheinbar nutzlos gewordene Dinge mit etwas handwerklichem Geschick zu wertvollen und brauchbaren Alltagshelfern verarbeitet. Ein Hochbeet ist ein gutes Beispiel dafür, wie Upcycling im Garten funktionieren kann. Allerdings sollten Sie bedenken, dass Sie nicht nur den Rahmen für das Hochbeet anfertigen müssen. Damit Sie lange Freude mit dem Hochbeet haben, müssen Sie für eine ausreichende Innenverkleidung sorgen. Ansonsten wird das Rahmenmaterial von den natürlichen Vorgängen im Beet angegriffen. Vor allem bei Holz sehen Sie sich mit dem Problem konfrontiert, dass das Material zu verrotten beginnt, wenn Sie nicht für ausreichenden Schutz sorgen. Investieren Sie am besten in eine Auskleidung von guter Qualität. Das Material darf nicht reißen und sollte auch über Jahre hinweg Umweltbelastungen standhalten.

Warum ist eine Bauanleitung beim Bau eines Hochbeets empfehlenswert?

Sie müssen kein Profi sein, um ein Hochbeet selbst zusammenbauen zu können. Ein wenig handwerkliches Geschick und die richtigen Werkzeuge reichen völlig aus. Wichtig ist, dass Sie einer Bauanleitung folgen. So stellen Sie sicher, dass Sie Schritt für Schritt vorgehen und keine wichtigen Bauteile vergessen. Von außen sieht ein Hochbeet nach einer einfachen Konstruktion aus, allerdings steckt deutlich mehr dahinter als Sie vielleicht vermuten. Wenn Sie einer Bauanleitung detailgetreu folgen, kann eigentlich gar nichts schiefgehen. Die Bauanleitung gibt Ihnen auch einen genauen Überblick darüber, welches Material Sie benötigen. Vergessen Sie keinesfalls Kleinigkeiten wie die passenden Nägel, damit Ihr Hochbeet auch gut zusammenhält.

Hochbeet selber bauen

Welche Utensilien sollten Sie zu Hause haben?

Wenn Sie ein Haus mit eigenem Garten haben, werden Sie ohnehin Werkzeug besitzen. Für den Bau eines Hochbeets benötigen Sie auf jeden Fall folgendes:

  • Hammer
  • scharfe Schere
  • Wasserwage
  • Bohrer
  • Zange
  • Messer

Außerdem sind auch Garten- oder Arbeitshandschuhe zu empfehlen. Vor allem bei der Befüllung des Beetes sollten Sie diese tragen. Wenn Sie in einer Wohnung leben oder sonst selten handwerklich tätig sind, nutzen Sie den Service in den Baumärkten und lassen sich die Bretter genau auf jene Maße zuschneiden, die Sie benötigen. Außerdem bohren die Experten vor Ort auch gerne die Latten vor. Dann haben Sie es leichter bei der Befestigung an die Eckstreben. Wichtig ist auch, sich genügend Platz zum Arbeiten zu verschaffen. Immerhin hantieren Sie mit langen Holzlatten. Wenn Sie die Bretter selbst zuschneiden möchten, sollte der Arbeitsplatz dementsprechend größer sein. Wenn Sie ein besonders großes Hochbeet planen, laden Sie sich tatkräftige Helfer ein. Schließlich ist es gar nicht so einfach, die Bretter gerade anzunageln. Wenn Sie sich für ein Hochbeet aus einem anderen Material als Holz, zum Beispiel für ein Modell aus Metall oder Stein entscheiden, benötigen Sie Spezialwerkzeug wie eine Metallsäge oder einen bestimmten Steinbohrer. Informieren Sie sich schon rechtzeitig darüber, was Sie brauchen, um Ihre Vorhaben durchziehen zu können. Es ist äußerst ärgerlich, wenn Sie mit dem Zusammenbauen beginnen und während der Arbeit bemerken, dass Ihnen ein wichtiges Teil fehlt.

Einfache Anleitung für ein einfaches Hochbeet aus Holz

Hochbeete aus Holz haben den Vorteil, dass sich dieses Material relativ leicht bearbeiten lässt. Im Gegensatz zu Stein oder Metall nageln Sie die Bretter einfach mit dem passenden Werkzeug zusammen. Davor sind jedoch noch weitere wichtige Schritte durchzuführen:

  • Markieren Sie die Stelle im Garten, wo das Hochbeet stehen soll.
  • Heben Sie gegebenenfalls den Rasen aus.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Boden eben ist.
  • Bohren Sie mit einer Eisenstange Löcher für die Einschlaghülsen vor.
  • Befestigen Sie die Eckpfosten an den Einschlaghülsen.
  • Nageln Sie die zugeschnittenen Seitenbretter auf die Pfosten.
  • Nach den ersten beiden Brettern legen Sie den Boden mit einem speziellen Flies aus.
  • Streichen Sie die Bretter gegebenenfalls mit Holzschutzfarbe.
  • Bringen Sie innen Teichfolie an.

Nun können Sie Ihr Hochbeet befüllen. Achten Sie dabei auf die richtige Reihenfolge.

Gibt es auch fertige Bausätze zu kaufen?

Sie trauen sich nicht zu, ein Hochbeet selbst zu planen? Kein Problem, dann kaufen sie einfach einen fertigen Bausatz, den Sie zu Hause selbst zusammenbauen. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand: Sie müssen sich nicht selber um das Zuschneiden der Bretter und die Vorbohrungen kümmern. Alles ist fix und fertig vorbereitet, Sie müssen das Set nur mehr bei sich im Garten zusammenbauen. Bausätze gibt es im Gartenmarkt oder auch online zu bestellen. Sie wählen einfach das gewünschte Modell in der passenden Größe und in wenigen Tagen kann es mit dem Zusammenbauen losgehen.

Welche Vorteile bieten fertige Bausets?

Wenn Sie sich für einen fertigen Bausatz aus dem Fachmarkt entscheiden, entfällt viel Planungsarbeit. Wichtig ist nur, dass Sie sich vor dem Kauf genau darüber im Klaren sind, welche Abmessungen das fertige Hochbeet haben soll. Es gibt nämlich bereits sehr viele Modelle zur Auswahl, die Sie zu Hause mit mehr oder weniger Aufwand zusammenbauen müssen. Außerdem stehen verschiedene Materialien zur Verfügung. Die vorkonfektionierten Bausätze sind so vorbereitet, dass Sie außer des passenden Werkzeugs nichts mehr benötigen. Dank der mitgelieferten Anleitung gelingt es in Kürze, das Set zusammenzubauen. Egal ob Sie sich für ein Modell aus Kunststoff oder Holz entscheiden, sämtliche Utensilien werden mitgeliefert. Auch die passenden Dübel, Nägel oder Schrauben sind enthalten. Informieren Sie sich am besten bereits vor der Bestellung, ob auch die Teichfolie mitgeliefert wird. Wenn Sie sich für ein hochwertiges Bauset entscheiden, sparen Sie manchmal sogar Geld. Nehmen Sie laufende Aktionen in Anspruch, dann kommt der Satz oft sogar billiger als wenn Sie alle Teile einzeln kaufen.

Worauf sollten Sie beim Kauf des Bausatzes achten?

Wenn Sie einen Blick in die Onlineshops werfen, werden Sie Hochbeete in unterschiedlichen Preisklassen finden. Die Frage ist nun, wie viel Sie in ein Hochbeet investieren sollten. Es ist besser, etwas mehr auszugeben und dafür ein Modell in ausgezeichneter Qualität im Garten stehen zu haben, mit dem Sie über Jahre hinweg Freude haben. Bei den Modellen in der günstigsten Preisklasse hapert es manchmal in der Qualität des Baumaterials oder beim Zuschnitt. Wenn die einzelnen Bretter nicht optimal passen oder sich die Bohrlöcher nicht an der richtigen Stelle befinden, werden Sie schon beim Zusammenbauen wenig Freude haben. Wenn Sie sich für ein Modell aus Holz entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, ob es sich um eine Holzart handelt, die nicht so pflegeintensiv ist. Als besonders lange haltbar hat sich unbehandeltes Lärchenholz erwiesen. Gerade wenn Sie ein Hochbeet im Onlinehandel kaufen, finden Sie neben den Detailbeschreibungen auch Meinungen anderer Kunden über viele Artikel. Nehmen Sie sich die Zeit, die Rezensionen zu lesen. Darin enthalten sind wertvolle Informationen über die Qualität, den Lieferumfang und den Zusammenbau des Sets.

Worauf muss ich bei einem barrierefreien Hochbeet achten?

Für gebrechliche Personen oder Rollstuhlfahrer muss der Garten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Barrierefreiheit ist oberstes Gebot. Bei herkömmlichen Hochbeeten kann es zu Problemen mit der Zufahrt kommen. Sie müssen Ihren Rollstuhl immer seitlich abstellen, damit Sie Ihre Pflanzen pflegen können. Diese Art von Hochbeet ist natürlich immer noch die bessere Alternative zu traditionellen Beeten am Boden, dennoch gibt es für Rollstuhlfahrer Alternativen, die ihren besonderen Ansprüchen besser gerecht werden. Dazu zählen zum Beispiel Tischbeete, unter die Sie bequem mit Ihrem Rollstuhl rollen können. Viele Modelle sind sogar höhenverstellbar und somit individuell auf Ihre Sitzposition anzupassen.

Warum sind traditionelle Hochbeete nicht ideal?

Wenn Sie im Rollstuhl sitzen, müssen Haus und Garten völlig barrierefrei gestaltet sein, damit Sie überall problemlos hinkommen ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Dazu können unter Umständen massive Umbauarbeiten nötig sein. Wenn Sie Freude daran haben, Obst und Gemüse oder farbenfrohe Blumen selbst zu setzen und zu pflegen, sind Hochbeete für Sie ideal. Bei den meisten Hochbeeten, die Sie in den Geschäften finden, handelt es sich um Kastenhochbeete. Vom Boden bis zur Oberfläche sind sie rundherum mit Brettern umgeben. Die Zufahrt mit dem Rollstuhl kann sich schwierig gestalten. Sie müssen Ihren Rollstuhl immer schräg abstellen, um das Beet bewirtschaften zu können. Damit geht einer der großen Vorteile eines Hochbeets, nämlich das rückenfreundliche Arbeiten verloren. Sie müssen zum Gießen, Pflanzen und Ernten immer schief sitzen. Auf die Dauer führt das zu Verspannungen im Rücken und in der Schulterpartie. Auch Stufenhochbeete, wie sie zum Beispiel für Kräuterspiralen verwendet werden, sind für Sie nicht ideal. Zum Glück gibt es Alternativen, die Ihnen eine bequeme Zufahrt zu Ihrem Beet ermöglichen.

Tischhochbeete als ideale Lösung

Wie der Name schon sagt ähneln Tischhochbeete vom Aufbau her einem Tisch. Sie bestehen aus vier Beinen und einer Platte. Darauf wird das Beet gesetzt und somit sind alle Pflanzen für Sie gut erreichbar. Sie fahren mit dem Rollstuhl einfach unter den Tisch und können Ihre Arbeiten ganz bequem erledigen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Erdschicht in einem Tischbeet nicht mit jener eines Kastenbeets zu vergleichen ist. Durch das geringere Volumen trocknet die Erde stärker aus und Sie müssen öfter gießen. Bei der Wahl der Größe achten Sie darauf, dass das Beet nicht zu tief ist. Tischbeete mit einer maximalen Tiefe von 120 Zentimetern lassen sich vom Rollstuhl aus am besten bewirtschaften. Eine weitere Alternative sind unterfahrbare Hochbeete. Bei dieser Variante steht eine Säule in der Mitte, die bis zum Boden mit Erde gefüllt werden kann. Rund um den Rand können Sie jedoch näher an das Hochbeet heranfahren als wenn Sie sich für ein traditionelles Kastenbeet entscheiden.

Wie groß baue ich mein Hochbeet?

Sie planen ein Hochbeet für Ihren Garten und sind unschlüssig über die richtige Größe? Eines ist klar: Dimensionieren Sie nicht zu groß. Schließlich sollten Sie auch die Mitte des Beets gut erreichen können. Wenn Sie besonders viele Obst- und Gemüsepflanzen einsetzen möchten, entscheiden Sie sich lieber für zwei Hochbeete, die Sie rundherum besser bewirtschaften können als ein riesiges Beet. Nicht nur die Länge und Breite, sondern auch die Höhe hat eine entscheidende Auswirkung darauf, ob Sie über Jahre hinweg Freude mit dem Hochbeet haben. Nehmen Sie sich genügend Zeit, sich über die Abmessungen Gedanken zu machen.

Hochbeet-Plan

Welche Größe ist optimal?

In vielen Gärten bestimmt das Platzangebot die Größe eines Hochbeets. Es ist nicht jeder Standort für ein Hochbeet geeignet, da in den meisten Gärten bereits Bäume und Sträucher einigen Raum einnehmen. Noch dazu gedeihen Pflanzen nur am passenden Standort optimal. In Kleingärten oder auf der Terrasse Ihrer Wohnung können sie sich natürlich nicht so entfalten wie in einem großen Garten. Selbst wenn Sie mehrere 1.000 Quadratmeter Garten zur Verfügung haben und ganze Obst- und Gemüseplantagen anlegen könnten, bleiben Sie bei der Planung Ihres Hochbeets realistisch. Immerhin sollten Sie vom Rand des Hochbeets auch die Pflanzen in der Mitte gut erreichen können. Somit ist die Spannweite Ihrer Arme ein entscheidender Faktor bei der Ermittlung der passenden Größe. Bei der Länge haben Sie mehr Gestaltungsfreiraum als bei der Breite. Wenn Sie sich für einen fertigen Bausatz entscheiden, bewegen sich die Standardmaße bei einer Tiefe zwischen 70 und 90 Zentimeter. Sollten Sie sich dafür entscheiden, Ihr Hochbeet selbst zu entwerfen, passen Sie es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an.

Wie hoch sollte mein Hochbeet sein?

Wie bereits erwähnt liegt der größte Vorteil eines Hochbeets in der Möglichkeit, rückenfreundlich zu arbeiten. Sie müssen sich beim Bepflanzen und Ernten nicht ständig bücken, sondern verrichten alle Tätigkeiten in einer vorwiegend aufrechten Haltung. Um diesen Vorzug perfekt zu nutzen, wählen Sie ein Hochbeet in der genau für Sie passenden Höhe. Dabei spielt natürlich Ihre Größe eine entscheidende Rolle. Orientieren Sie sich zum Beispiel an der Höhe Ihrer Arbeitsplatte in der Küche. Der Rand Ihres Hochbeets sollte sich ungefähr auf Höhe Ihrer Hüfte befinden. Viele Standardsets werden in einer Höhe von 90 Zentimetern geliefert. Bei der Höhe sind Sie wie bei der Tiefe flexibel, wenn Sie Ihr Hochbeet selbst planen. Einige Modelle, die Sie online bestellen oder direkt im Gartenfach- oder Baumarkt kaufen, gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Höhen. Dank eines modernen Hochbeets ist bequemes Arbeiten im Garten gesichert. Sie werden schon in der ersten Saison von den Vorzügen Ihres Hochbeets überzeugt sein.

Wo stelle ich mein selbstgebautes Hochbeet auf?

Für ein Hochbeet gibt es unzählige Einsatzmöglichkeiten. Nicht immer werden die erhöhten Beete tatsächlich in einem Garten aufgestellt. Wenn Sie einen gut temperierten Wintergarten haben, nutzen Sie die relativ milden Temperaturen und bauen Sie ähnlich wie in einem Treibhaus das ganze Jahr über Gemüse und Obst an. Sie haben gar keinen Garten, sondern wohnen in der Stadt und haben nur einen Balkon zur Verfügung? Kein Problem, auch für diesen Einsatzbereich gibt es passende Modelle. Entscheidend für den Ernteertrag ist unter anderem, wo Sie Ihr Hochbeet im Garten oder auf der Terrasse platzieren.

Welche besonderen Voraussetzungen gibt es bei Hochbeeten für den Balkon?

Selbst wenn Sie in einer Wohnung leben, müssen Sie auf selbst angebautes Obst und Gemüse nicht verzichten. Kleine Hochbeete haben sogar auf den schmalsten Balkonen Platz. Messen Sie die zur Verfügung stehende Fläche genau aus und bedenken Sie, dass Sie auch noch Raum zum Arbeiten benötigen. Achten Sie darauf, dass Sie das Hochbeet mit einer Gießkanne bewässern müssen, da es auf den meisten Balkonen keinen Wasseranschluss gibt. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie die Gießkanne im Badezimmer oder in der Küche befüllen und quer durch die Wohnung tragen müssen. Ihr Balkon ist vollständig überdacht? Dann rechnen Sie damit, dass Sie Ihr Hochbeet noch öfter gießen müssen. Dimensionieren Sie Ihr Hochbeet schmal genug, dass Sie noch genügend Platz zum Durchgehen haben.

Welche Ausrichtung ist optimal?

Wenn Sie ein Hochbeet für Ihren Balkon kaufen möchten, haben Sie kaum eine Wahl. Sie stellen das Hochbeet dorthin, wo am meisten Platz ist. Gartenbesitzer sind in dieser Frage deutlich flexibler. Wenn Sie es sich aussuchen können, wählen Sie am besten eine Nord-Süd Ausrichtung. Dann ist nämlich die meiste Sonneneinstrahlung garantiert und die Pflanzen nehmen sich nicht gegenseitig das Licht weg. Achten Sie darauf, dass Sie höhere Pflanzen so einsetzen, dass sie niedrigere nicht überdecken. Ideal ist ein windgeschützter Platz in Ihrem Garten. Wenn es nicht möglich ist, Ihr Hochbeet nach Nord-Süd auszurichten, beobachten Sie am besten einmal den Verlauf der Sonne und stellen Sie das Hochbeet dort auf, wo über den Tag verteilt das meiste Licht hinfällt.

Welche Materialien verwende ich beim Bau meines Hochbeets?

Holz ist oft das bevorzugte Material, wenn es um Hochbeete geht. Jedoch ist es bei Weitem nicht die einzige Option, die Ihnen zur Verfügung steht. Egal ob Sie sich für Stein, Metall, Kunststoff oder eben für Holz entscheiden: Jedes Material punktet mit speziellen Vorteilen. Welche Variante Sie letztendlich wählen, hängt vom Budget und von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Außerdem achten viele Gartenbesitzer darauf, dass das Material zur übrigen Gestaltung des Gartens passt. Zur Auswahl stehen auch Gabionen aus Metall, die mit Natursteinen gefüllt werden.

Natur pur für das Hochbeet: Stein und Holz

Naturmaterialien machen im Garten immer einen guten Eindruck. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Gartenbesitzer für die traditionellen Hochbeete aus Holz. Allerdings gibt es vor allem bei günstigen Produkten einige Informationen, die Sie in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen sollten:

  • Hochwertiges Holz ist immer teurer.
  • Das Naturmaterial ist anfällig für Schädlinge wie Kellerrasseln oder Nagetiere.
  • Besonders günstiges Holz wie Kiefer ist nicht lange haltbar.
  • Holz verrottet im Laufe der Jahre, daher müssen Sie immer mit Reparaturen rechnen.
  • Manche Holzarten müssen Sie regelmäßig neu streichen.

Allerdings können sie Hochbeete aus Holz relativ leicht selbst zusammenbauen. Anhand der bereits erwähnten Bauanleitung ist das einfache Hochbeet in wenigen Stunden zusammengebaut. Mehr Arbeitsaufwand benötigen Hochbeete aus Stein. Es sei denn, Sie entscheiden sich für eine Gabione, ein Metallgerüst, in das einfach verschiedene Steine eingefüllt werden. Bedenken sollten Sie allerdings, dass die Steinkonstruktion einiges wiegt.

Beete aus Kunststoff als Alternative

Zugegeben, Hochbeete aus Kunststoff mögen vielleicht nicht so toll aussehen wie Modelle aus Stein oder Holz, allerdings punktet das Material mit einigen Vorteilen. Ein entscheidender Faktor ist sicherlich der Preis. Kaum ein anderes Hochbeet ist so günstig wie die Kunststoffvariante. Außerdem sind die vorgefertigten Bausätze im Nu zusammengesteckt. Da es sich dabei um ein relativ weiches Material handelt, wählen Sie am besten Modelle mit einer Doppelwand. Damit ist auch eine bessere Wärmeisolierung garantiert. Wenn Sie das Hochbeet im nächsten Jahr an einer anderen Stelle aufbauen möchten, haben Sie mit einem Beet aus Kunststoff die wenigsten Schwierigkeiten. Genauso schnell wie der Aufbau erfolgt nämlich auch der Abbau. Kunststoff ist noch dazu wetterbeständig. Allerdings sind die Modelle aus Kunststoff meistens weniger robust. Gerade Modelle mit größeren Abmessungen halten dem Druck der Erde im Inneren nicht optimal stand und verformen sich. Besonders heikel sind die Befestigungen an den Ecken. Bei besonders preisgünstigen Modellen reißen oder brechen die Steckverbindungen manchmal aus. Defizite gibt es auch bei der Optik: Kunststoff bleicht in der Sonne aus und ist nach einigen Jahren nicht mehr so schön anzusehen.

Wie baue ich durch Upcycling kostengünstig Hochbeete?

Sie sammeln leidenschaftlich gern Holzreste und andere Utensilien? Dann schauen Sie zu Hause in der Garage nach, was Sie für den Bau Ihres Hochbeets verwenden können. Upcycling liegt voll im Trend. Darunter versteht man, dass Sie sonst wertlose Gegenstände oder Baumaterial einer völlig neuen Verwendung zuführen. So basteln Sie aus alten Paletten oder Autoreifen Hochbeete. Auch alte Badewannen oder ausrangierte Regentonnen finden als Hochbeet nützliche Verwendung. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, lassen Sie sich von einigen Ideen inspirieren und setzen Sie Ihre eigenen Vorstellungen in die Realität um.

Hochbeet-Upcycling

Worum geht es beim Upcycling?

Jeder hat schon einmal den Begriff „Nachhaltigkeit“ gehört, unter diese Rubrik fällt auch das Upcycling. Dabei geht es vereinfacht gesagt darum, aus Abfall wieder etwas Nützliches zu machen. Sie werden sich jetzt vermutlich fragen, was den Unterschied zum Recycling ausmacht? Ganz leicht erklärt: Beim Recycling wird zwar Abfall wiederverwendet, allerdings kommt es dabei in der Regel zu Qualitätsverlusten. Ganz im Gegenteil zum Upcycling. Dabei wird nämlich der Wert des „Abfalls“ gesteigert und es geht nicht nur rein um die Wiederverwertung, sondern auch um die Aufwertung. Ein Beispiel im Bezug auf Hochbeete: Paletten haben ausgedient, wenn zum Beispiel ein Brett bricht. Wenn Sie diese Palette mit wenigen Handgriffen und ein wenig Geschick in ein Hochbeet verwandeln, landet die Palette nicht im Müll, sondern wird als für Sie wertvolles Produkt wiederverwendet. Auch alte Autoreifen, die Sie ansonsten entsorgen müssten, eigenen sich perfekt für ein Hochbeet.

Was eignet sich zum Upcycling für Ihr Hochbeet?

Ihre alten Autoreifen haben ausgedient und Sie wissen nicht, wohin damit? Denken Sie darüber nach, sie als Hochbeet in Ihrem Garten aufzustellen. Stapeln Sie einfach zwei oder mehrere Reifen übereinander und befüllen Sie diese mit Erde. Eine Besonderheit stellt der Kartoffelturm dar: Nehmen Sie zunächst einen Reifen, legen ausgewachsene Kartoffeln hinein und bedecken diese mit Erde. Sobald die Pflanze über den Rand des Reifens gewachsen ist, stapeln Sie den nächsten Reifen darauf und geben die nächste Schicht Erde darüber. Diese Prozedur können Sie mehrmals wiederholen. Sie werden bei der Ernte erkennen, dass sich in jeder Schicht Kartoffelknollen gebildet haben. Das Buddeln nach Kartoffeln wie in einem normalen Beet entfällt, nehmen Sie einfach die Autoreifen auseinander und freuen Sie sich über die reiche Ernte. Auch alte Badewannen sind perfekt als Hochbeet zu verwenden. Wenn Sie rückenschonend arbeiten möchten, zahlt es sich jedoch aus, die Badewanne auf ein Podest zu stellen. Wem Autoreifen und alte Badewannen im Garten zu langweilig sind, der setzt einfach rundherum Kletterpflanzen und begrünt das Upcycling-Projekt. Alternativ dazu können Sie Reifen und Badewannen mit speziellem Lack anstreichen und so für farbenfrohe Akzente in Ihrem Garten sorgen. Somit erhalten Sie ein Unikat, das sicher niemand sonst in seinem Garten stehen hat.

Womit befülle ich mein selbstgebautes Hochbeet?

Sie haben gerade Ihr Hochbeet mit Hilfe eines Bausatzes zusammengebaut oder ein innovatives Upcycling-Projekt in die Realität umgesetzt und nun geht es endlich daran, Erde einzufüllen? Doch Vorsicht: Für den Erfolg Ihres Hochbeets ist es besonders wichtig, auf die richtige Verteilung der Schichten zu achten. Wenn Sie einfach nur Blumenerde einfüllen, machen Sie sich zum Teil die Vorteile des Hochbeetes zunichte. Als unterste Schicht wird nämlich bewusst Gartenabfall eingesetzt. Verrottet dieser, kommt es zu einer Wärmeentwicklung, die Ihre Pflanzen besonders gut gedeihen lässt. Arbeiten Sie Schritt für Schritt und sichern Sie sich dadurch den größtmöglichen Ertrag.

Was bildet die Grundlage Ihres Hochbeets?

Bevor Sie mit dem Befüllen beginnen, legen Sie den Boden mit einem speziellen Mausgitter aus. Gerade im Winter suchen ungeliebte Nager Unterschlupf in Ihrem Hochbeet. Damit Sie keinen unerwünschten Besuch von Wühlmäusen bekommen, sorgen Sie besser schon bei der Errichtung Ihres Hochbeets vor. Dann tragen Sie folgende Schichten auf (die Maße gelten für ein Hochbeet in normaler Höhe von ungefähr 90 Zentimeter):

  • Grober Gartenschnitt: Verwenden Sie Äste, Laub, Wurzelstöcke, Zweige und legen Sie etwas Erde darüber (Höhe circa 25 Zentimeter). Diese Schicht sorgt unter anderem für die ausreichende Belüftung von unten.
  • Dünnere Äste, fein geschnittenes Holz, Karton oder Pappe (beides natur und nicht bedruckt – Höhe circa 10 bis 15 Zentimeter)
  • Stallmist oder Dung (Höhe circa 10 bis 15 Zentimeter)

Ziel dieser Grundlage ist, dass während der Verrottung Wärme entsteht. Somit erhalten Ihre Pflanzen nicht nur von der Sonne wärmende Strahlen, sondern eben auch von unten. Diese Verrottungsschicht garantiert auch, dass Sie Ihre Pflanzen im Frühjahr schon zeitiger ins Freie setzen können als in einem ebenerdigen Beet. Außerdem können Sie die Pflanzen im Winter länger in der Erde lassen.

Die obersten Schichten – auf Qualität achten

Ihre Setzlinge kommen anfangs vorwiegend mit den beiden oberen Schichten in Berührung. Achten Sie daher unbedingt auf gute Qualität beim Kauf der Erde. Über den Stalldung geben Sie eine Mischung aus Küchenkompost und Erde. Diese Schicht sollte ungefähr 20 Zentimeter hoch sein. Darüber kommt nun noch ein Teil hochwertige Pflanzenerde. Diese sollte besonders nährstoffreich sein. Hier können Sie spezielle Erde für jene Pflanzen nehmen, die Sie in das Hochbeet einsetzen möchten. Füllen Sie das Hochbeet bis zum Rand mit nährstoffreicher Erde auf. Die oberste Schicht sollte am besten aus feiner Erde bestehen. Sparen Sie nicht am falschen Ende, denn günstige Produkte neigen zum Verklumpen und behindern die Ausbreitung der Wurzeln. Nun können Sie mit dem Bepflanzen beginnen. Das Befüllen Ihres Hochbeets nimmt zwar einige Zeit und Mühe in Anspruch, Sie werden nach wenigen Monate jedoch am hohen Ertrag merken, dass sich der Aufwand gelohnt hat. In einem so angelegten Hochbeet müssen Sie auch deutlich weniger Unkraut zupfen als in einem ebenerdigen Beet.

Welche Pflanzen eignen sich für Hochbeete?

Das Hochbeet ist fertig zusammengebaut, die einzelnen Schichten sind sorgfältig eingefüllt? Jetzt geht es endlich daran, die ersten Pflanzen einzusetzen. Wenn Sie dabei nach Plan vorgehen, dürfen Sie sich auf eine besonders reiche Ernte freuen. Wichtig ist zu beachten, dass nicht alle Gemüsesorten den besonders reichen Nährstoffgehalt im Hochbeet aushalten. Daher sollten Sie zunächst Starkzehrer einsetzen, die besonders reichhaltige Erde lieben. In den Folgejahren gehen Sie am besten in eine Mischkultur über. Obst, Gemüse und Kräuter eignen sich gut für die Kultivierung im Hochbeet. Allerdings sollten Sie auf die Wuchshöhe achten, um die Pflanzen optimal pflegen zu können.

Welche Obst- und Gemüsesorten sind besonders gut geeignet?

Sie gehören zu den Menschen, die ein Hochbeet planen, um den eigenen Haushalt immer mit erntefrischem Gemüse versorgen zu können? Sehr gut, denn die reichhaltigen Erdschichten bieten beste Voraussetzungen für optimalen Ertrag. Gehen Sie allerdings nach Plan vor. Die frische und kompostreiche Erde ist gerade im ersten Jahr voll von Nährstoffen. Nicht jeder Gemüsesetzling kann diese richtig verarbeiten. Daher empfehlen Gartenexperten, im ersten Jahr Starkzehrer zu bevorzugen. Dazu gehören folgende Gemüsesorten:

  • Zucchini
  • Gurken
  • Sellerie
  • Kohl
  • Lauch
  • Paprika

Diese Gemüsearten profitieren vom reichen Nährstoffgehalt und benötigen viel Stickstoff, um optimal wachsen zu können. In den Folgejahren können Sie eine bunte Mischkultur wählen. Wegen ihres ausgeglichenen Nährstoffgehalts werden zum Beispiel Pastinaken, Erdbeeren, rote Beete oder Karotten als Mittelzehrer bezeichnet. Zu den Schwachzehrern gehören unter anderem folgende Sorten:

  • viele Kräuter
  • Feldsalat
  • Radieschen
  • Erbsen

Worauf ist bei der Bepflanzung zu achten?

Da sich Ihr Beet – je nach Bauart – in circa 90 Zentimeter Höhe befindet, setzen Sie keine Pflanzen ein, die besonders hoch wuchern. Bei Himbeeren zum Beispiel, die teilweise hoch austreiben, könnten Sie mit der Pflege und Ernte Probleme bekommen. Außerdem sind Pflanzen, die sich stark ausbreiten wie zum Beispiel Kürbisse, nicht optimal für ein Hochbeet geeignet. Außerdem sollten Sie bedenken, dass nicht alle Pflanzen gute Nachbarn sind. Tomaten zum Beispiel vertragen sich mit Kohl oder Kohlrabi besser als mit Gurken. Radieschen wiederum gedeihen neben Gurken eher schlecht. Neben Erdbeeren setzen Sie besser keine Kohlsorten ein. Sie möchten auf natürliche Weise gegen Schädlinge vorgehen? Hier eine Liste von Kräutern, die sich als nützliche Helferlein erwiesen haben:

  • Basilikum – gegen Mehltau bei Tomaten, Gurken, Kohl
  • Brennnessel und Kerbel – gegen Blattläuse
  • Dill – schützt Karotten und fördert Keimfähigkeit
  • Lavendel – gegen Ameisen
  • Meerrettich – gegen Kräuselkrankheit
  • Rosmarin – gegen Kohlweißling

Durch eine geschickte Kultivierung Ihres Hochbeets steigern Sie also nicht nur den Ertrag, sondern sparen sich auch Pflanzenschutzmittel. Setzen Sie höher wachsende Pflanzen besser an die Schattenseite. So verhindern Sie, dass zum Beispiel Tomaten anderen Pflanzen Schatten spenden und somit den Ertrag schmälern. Bedenken Sie, dass sich die Pflanzen während des Wachstums nicht nur in die Höhe, sondern auch seitlich ausbreiten und setzen Sie vor allem im ersten Jahr nicht zu viel auf einmal ein.

Welche Pflege benötigt ein Hochbeet?

Egal ob Sie am Boden oder in einem Hochbeet Obst und Gemüse einsetzen, ein Beet benötigt immer regelmäßige Pflege. Es ist nicht damit getan, die Setzlinge zu pflanzen und ab und zu Wasser zuzuführen. Das Beet selbst braucht ebenso Pflege wie die darin wachsenden Pflanzen. Nur so gewährleisten Sie den besten Ertrag. Wenn Sie vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst ernten möchten, lohnt sich die Investition in eine Abdeckplane oder ein Flies. Dann schützen Sie die empfindlichen Setzlinge auch in kalten Nächten, die oft bis Ostern oder sogar bis zu den Eisheiligen im Mai andauern können.

Hochbeet-Pflege

Pflegetipps für die Pflanzen

Wie schon erwähnt bietet ein Hochbeet viele Vorteile. Allerdings gibt es dabei auch einen Haken und der liegt in der geringen Möglichkeit, Wasser zu speichern. In einem Beet mit 90 Zentimetern Höhe und begrenzten Ausmaßen wird Feuchtigkeit einfach nicht so gut gespeichert wie in einem ebenerdigen Beet. Noch dazu kommt die Wärme der Kompostschicht, die für eine um bis zu sieben Grad höhere Temperatur sorgt als in einem traditionellen Beet. Somit ist klar, dass Sie öfter an das Gießen denken müssen. An besonders heißen Sommertagen wird es möglicherweise sogar zweimal am Tag notwendig sein, Ihr Beet mit Wasser zu versorgen. Da Sie das Beet aus mehreren Schichten mit viel Kompost und Humus anlegen, ist ein weiteres Düngen in der Regel nicht notwendig. Sie werden schon nach wenigen Monaten bemerken, dass sich Unkraut kaum verbreitet. Im Gegensatz zu einem ebenerdigen Beet, wo sich Samen von Unkraut im Boden befinden, haben Sie in einem Hochbeet viel weniger mit unerwünschtem Pflanzenwuchs zu kämpfen. Sonst gelten für Pflanzen im Hochbeet dieselben Pflegetipps wie am Boden. Wenn Sie Samen einsetzen, vereinzeln Sie nach einiger Zeit den Wuchs, sodass sich die Radieschen, Tomaten oder rote Rüben nicht gegenseitig den Platz wegnehmen.

Wie pflege ich das Beet?

Sie werden bemerken, dass Sie in einem Hochbeet ihre Pflanzen viel länger im Herbst in der Erde belassen können. Wenn Sie noch dazu eine wärmende Folie kaufen und das Gemüse im Herbst damit abdecken, haben Sie noch lange Freude mit den Wintersorten. Ist die Saison dann endgültig vorbei, entfernen Sie die beiden oberen Erdschichten. Oft setzten sich die einzelnen Schichten nach dem ersten Jahr ohnehin, sodass Sie ausreichend Platz für neue Erde haben. Rechtzeitig bevor Sie im Frühjahr die neuen Pflanzen setzen, tragen Sie eine Schicht Kompost und danach erneut eine Schicht hochwertiger Blumenerde auf. Nach drei bis fünf Jahren lohnt es sich, das Beet komplett auszuräumen und von Grund auf neu zu befüllen. Dann ist nämlich auch die unterste Schicht aus grobem Baumschnitt und Zweigen komplett verrottet. Somit profitieren Sie nach dieser Zeit nicht mehr durch die beim Verrotten freigesetzte Wärme. Nach einer gründlichen Reinigung beginnen Sie einfach von vorne: Grober und feiner Baumschnitt, Mist, Kompost und Erde. Sie müssen die Erde aus Ihrem Hochbeet nicht wegwerfen. Nutzen Sie die hochwertige Erde für Ihren Ziergarten oder befüllen Sie damit Blumenkästen für Ihren Balkon und freuen Sie sich auf tollen Blumenschmuck in Ihrem Garten.

Wie profitiere ich auch im Winter von meinem Hochbeet?

Sie möchten sich auch während der kalten Jahreszeit über erntefrisches Gemüse und Kräuter aus Ihrem Hochbeet freuen? Dann setzen Sie auf die passende Abdeckung, damit die Wärme nicht in die Außenluft entweicht. Außerdem gibt es spezielle Heizsysteme, um die Temperatur in einem abgedeckten Hochbeet auch bei Minusgraden konstant zu halten. Somit funktionieren Sie Ihr Hochbeet im Winter in ein kleines Treibhaus um. Nicht alle Pflanzen sind für den Winter geeignet. Viele Gemüsesorten brauchen neben der Wärme auch entsprechende Sonneneinstrahlung, um optimal gedeihen zu können. Wenn Sie ein wenig herumexperimentieren und die richtigen Kombinationen finden, ist für knackfrisches Gemüse im Winter garantiert.

Wie sorge ich für ausreichende Wärme?

Wie schon erwähnt trägt die besondere Befüllung des Hochbeets mit mehreren Schichten dazu bei, dass die Pflanzen von unten erwärmt werden. Während der Verrottung von Ästen, Küchenabfällen und Stallmist entstehen bis zu sieben Grad höhere Temperaturen als in einem traditionellen Beet. Sie starten also schon mit einem gewissen Bonus in die Wintermonate. Um zu verhindern, dass diese Wärme über die oberste Schicht in die Außenluft entweicht, kaufen Sie eine Abdeckung, die genau auf Ihr Hochbeet passt. Wichtig ist jedoch, für ausreichende Belüftung zu sorgen. Darüber hinaus sorgen Sie mit Heizsystemen für mehr Wärme. Zur Auswahl stehen elektrische Hochbeetheizungen oder Modelle, die mit Solarenergie funktionieren. Wenn Sie nicht viel Geld in eine ausgeklügelte Heizung investieren möchten, probieren Sie einen einfachen Trick: Kaufen Sie eine Grabkerze mit langer Brenndauer – es sind Modelle erhältlich, die bis zu 60 Stunden lang Licht und Wärme abgeben. Zur Sicherheit Ihrer Pflanzen und der Abdeckung Ihres Hochbeets stülpen Sie einen großen Blumentopf aus Keramik verkehrt herum hinüber. Verwenden Sie unbedingt einen Topf mit Loch, um für genügend Sauerstoff zu sorgen. Die Kerze sorgt für einige Grad mehr in Ihrem Mini-Gewächshaus.

Kann ich mein Hochbeet auch ohne Heizung nutzen?

Manche Pflanzen halten von Natur aus kältere Temperaturen aus. Ideal für den Winterbetrieb ist es, wenn sich Ihr Hochbeet in der Nähe einer Hausmauer befindet. Erstens ist dann ein gewisser Windschutz gegeben, andererseits gibt die Mauer Wärme ab. Wählen Sie bestimmte Sorten wie Lauch, Rosenkohl oder Grünkohl, die kältere Temperaturen gut aushalten. Dieses Gemüse können Sie auch in einem unbeheizten Hochbeet bis in den Jänner hinein ernten. Vor zu starkem Frost während der Nachtstunden schützt eine Decke aus Laub, Fichtenreisig oder ein spezielles Flies, das Luft durchlässt. Auch in einem Hochbeet ohne Heizung müssen Sie keine lange Bebauungspause in Kauf nehmen. Im Februar können Sie bereits die ersten Setzlinge wie Porree einbringen. Im März kommt die Saison im Hochbeet bereits voll auf Touren: Dann wandern Karottensamen, Frühlingszwiebel, Spinat, Erbsen und Weißkohl in die Erde. Bei geschickter Bepflanzung freuen Sie sich also fast das ganze Jahr über frisches Gemüse aus dem eigenen Garten.

Wo kaufe ich ein fertiges Hochbeet?

Sie möchten ein Hochbeet bei sich im Garten oder auf dem Balkon aufstellen und möglichst bald mit der Bepflanzung beginnen? Dann ist ein fertig zusammengebautes Hochbeet für Sie ideal. Wenn Sie sich für ein größeres Modell entschieden, kann es sein, dass Sie wegen der sperrigen Abmessungen die einzelnen Teile noch zusammenstecken oder auf eine andere Weise befestigen müssen. Allerdings hält sich bei fertigen Hochbeeten der Arbeitsaufwand in Grenzen. Sie gehen einfach in den nächsten Bau- oder Gartenfachmarkt oder nutzen das umfassende Angebot im Internet und schon starten Sie in die Gartensaison und ernten bald die ersten Früchte und Gemüsesorten.

Worauf sollte ich beim Kauf aufpassen?

Genau wie bei Bausätzen oder bei der individuellen Planung Ihres selbstgebauten Hochbeets sollten Sie auch bei einem fertigen Hochbeet zunächst das zur Verfügung stehende Platzangebot klären. Heute gibt es unzählige Formate von fertigen Hochbeeten. Von den kleinsten Modellen, die sich für jeden Balkon eignen bis hin zu großen Rabatten mit zwei Meter Länge. Wenn Sie sich für den Kauf in einem Gartenmarkt entscheiden, klären Sie zunächst, wie Sie das Hochbeet am besten nach Hause transportieren. Manche Großmärkte bieten für besonders sperrige Waren, die Sie nicht im Kofferraum Ihres Autos transportieren können, einen Lieferservice an. Wenn Sie sich für ein fertiges Hochbeet entscheiden, prüfen Sie genau, ob in dem Paket wirklich alle Einzelteile enthalten sind. Manchmal müssen Sie zum Beispiel noch eine Folie für die Innenverkleidung dazu kaufen. Zur Auswahl stehen Modelle in unterschiedlichen Materialien wie Kunststoff, Stein oder Holz. Wenn Sie Ihr Hochbeet selbst transportieren möchten, beachten Sie, dass gerade große Hochbeete einiges wiegen.

Hochbeete online kaufen – die wichtigsten Tipps

Wenn Sie online ein Hochbeet bestellen möchten, sind Sie nicht an die Öffnungszeiten der Geschäfte gebunden. Sie können auch am Wochenende und abends nach einem passenden Modell suchen. Außerdem ersparen Sie sich den Weg von einem Geschäft ins nächste. Da ein Hochbeet von guter Qualität einiges kostet, nehmen Sie sich genügend Zeit, um verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Es macht auch Sinn, nach Aktionen Ausschau zu halten. Da die sperrigen Teile meistens mit einem Paketservice oder einer Spedition geliefert werden, können teils beträchtliche Versandkosten anfallen. Informieren Sie sich genau darüber und klären Sie bereits vor der Bestellung, wer die Kosten für eine Rücksendung trägt, sollte das Hochbeet mangelhaft sein oder nicht den Erwartungen entsprechen. Der Vorteil beim Onlinekauf ist, dass Sie sich nicht darum kümmern müssen, wie Ihr Hochbeet zu Ihnen nach Hause kommt. Das Paket wird bis zur Haustüre geliefert und erspart Ihnen den Transport. Wie bei allen Käufen im Internet sollten Sie auch Hochbeete nur bei seriösen Händlern einkaufen. Diese erkennen Sie durch Prüfsiegel wie „Trusted Shops“ oder das TÜV-Siegel. Passen Sie bei der Zahlung auf, dass Ihre Daten nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden, die Sie an dem „https“ vor der URL der Webseite erkennen.

Hochbeet graues Holz

So könnte auch Ihr...

Hochbeet helles Holz

...selbstgebautes Beet...

Hochbeet aus Stein

...in Ihrem Garten aussehen